Mathematik

Biologie ist eine Naturwissenschaft und befasst sich unter anderem mit sehr komplexen chemischen, physikalischen und mathematischen Vorgängen. Zum Leidwesen vieler Biologie-Studenten macht die Mathematik tatsächlich einen großen Teil ihres Studiums aus. Wer mit Mathematik überhaupt nichts anfangen kann und sich schon bei leichten Rechnungen überfordert fühlt sollte sein Vorhaben, Biologie zu studieren, vielleicht noch einmal überdenken. Andererseits sind die meisten Studenten dieses Fachgebietes Biologen aus Leidenschaft, die Widrigkeiten durchaus zu meistern bereit sind, um an ihr Ziel zu kommen. Und mit Fleiß, der Hilfe von Kommilitonen und den richtigen Lehrmaterialien schlägt sich mit Sicherheit auch ein Mathe-Muffel durch das Biologie-Studium.

Die mathematische Theorie zu gewöhnlichen und partiellen Differentialgleichungen wird im Rahmen eines Biologie-Studiums in der Regel an Hand von Modellen entwickelt, die direkten Bezug zum Tier- und Pflanzenreich haben. Einige Beispiele von Anwendungsbereichen verdeutlichen dies.

Räuber-Beute Modelle

Modelle von Ökosystemen

Infektionskrankheiten und Impfstrategien

Räumlich ausgedehnte Modelle in Form von Reaktions-Diffusions-Gleichungen

Modelle aus der Molekularbiologie

Modelle aus der Zell-Biologie

Populationsgenetik

Modelle zu Tumorbildung und Wachstum

Nicht wenige Studenten haben erst im Rahmen ihres Studiums begriffen, wofür man Mathematik tatsächlich gebrauchen kann und wie sich diese in der Praxis anwenden lässt. Da kann aus einer Abneigung im günstigsten Fall eine kleine oder gar große Liebe werden.

  • Mathematik in der Biologie

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