Diplom-Biologen

Diplom-Biologen sind eine vom Aussterben bedrohte Art. Denn das gute alte Diplom ist ein Auslaufmodell, das von den meisten Unis schon gar nicht mehr angeboten wird. Das Bachelor/Master-System wurde im Grunde eingeführt, um eine internationale Vegleichbarkeit der Studienabschlüsse zu ermöglichen. Bezüglich des Diploms gab es immer wieder Probleme mit der Frage, welchem Ausbildungsstand anderer Länder dieser Abschluss entspricht. Der wichtigste Unterschied ergibt sich aus der Tatsache, dass es bei Diplomstudiengängen Abschlussprüfungen gibt, die zusammen mit der Diplomarbeit die Endnote bestimmen, und beim Bachelor/Master nach jedem "Modul" eine auf die Inhalte bezogene Prüfung. So geht jede einzelne Note in die Endnote ein. Den Bachelor gibts in der Regel nach 6 Semestern, den Master nach weiteren 4.
Strittig ist, ob ein Master-Studium weniger anspruchsvoll und schwer ist als eines, das mit dem Diplom abgeschlossen wird. Die Vertreter dieser Meinung plädieren in der Regel dafür, Biologie auf Diplom zu studieren, solange dies noch möglich ist.

Diplom-Psychologen sind in ihrer Berufswahl relativ frei und können sowohl in der Forschung als auch in verschiedenen Wirtschaftszweigen und den Medien tätig werden.
Seit diesem Jahr haben sie zumindest in Bayern noch eine weitere Option. Das Kultusministerium hat nämlich beschlossen, Diplombiologen, die das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben zum Vorbereitungsdienst für das Lehramt an Gymnasien zuzulassen. Diese müssen die Prüfung in Biologie an einer Universität (nicht Fachhochschule) im Geltungsbereich des Grundgesetzes die Diplomprüfung mit mindestens der Note gut bestanden haben. Der Vorbereitungsdienst soll am 12. September 2007 beginnen.

Für was man sich auch entscheidet - Engagement und Begeisterung für das Fach Biologie sollte man auf jeden Fall mitbringen.


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