Studium Biologie

Biologie ist eine Naturwissenschaft, die sich mit der belebten Natur beschäftigt. Alles dreht sich um Lebewesen und die Prozesse, in die sie involviert werden. Natürlich lassen sich innerhalb dieser grob umrissenen Wissenschaft weitere Unterteilungen vornehmen. Die Biologie lässt sich in vier Bereiche aufteilen: Die Botanik (Pflanzenwelt); die Zoologie (Tierwelt); die Mikrobiologie (Mikroorganismen) und die Anthropologie (Wissenschaft des Menschen). Innerhalb dieser Kategorien gibt es noch zahlreiche weitere Disziplinen.

Ein Biologiestudium kann an sehr vielen deutschen Universitäten und Fachhochschulen aufgenommen werden. Das Fach Biologie wird an den meisten Unis mittlerweile als Bachelor-Studium angeboten und nur noch selten als Diplomstudiengang.

Ein Bachelorstudium dauert normalerweise sechs Semester. Im Anschluss daran kann ein vertiefendes Masterstudium mit einer Dauer von etwa vier Semestern aufgenommen werden. Der Master, mit dem man sein Studium abschließt, ist mit dem Diplom vergleichbar. Ein Diplomstudium dauert um die zehn Semester, wobei das Vordiplom nach vier Semestern absolviert wird.
Biologie kann auch auf Lehramt studiert werden, und zwar mit dem Ziel, Schüler in diesem Fach zu unterrichten.

Im Rahmen des Studiums kann bzw. muss man Vorlesungen und Seminare aus den Bereichen Botanik, Zoologie, Chemie, Physik, Statistik, Informatik, Mathematik, Physiologie, Verhaltensbiologie, Entwicklungsbiologie, Anthropologie, Genetik, Mikrobiologie, Ökologie, Naturschutz und - je nach Uni - noch anderen Fachrichtungen besuchen. Es ist zudem üblich, dass die Studenten in diesen Bereichen Praktika unternehmen oder Exkursionen machen. Welche Bereiche Pflicht sind, ist von Uni zu Uni verschieden. Mathe ist z.B. meistens ein unumgängliches Fach, aber auch da gibt es Unis, die das anders sehen.


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